ThyssenKrupp Quartier in Essen

Das Headquarter, im Gefüge des Ensembles als Q1 bezeichnet, ist das Herz des neuen ThyssenKrupp Quartiers. Mehr als 500 Mitarbeiter finden in dem kubusförmigen Ge-bäude ihren neuen Arbeitsplatz. Mit einer Höhe von 50 Metern überragt es alle übrigen Gebäude auf dem Campus, ohne diese unangemessen zu dominieren.
Es ist auch nicht seine Höhe, sondern eher seine markante, expressive Form, die dem Gebäude einen hervorgehobenen Status verschafft. Durch die geometrische Ver-schränkung der unterschiedlichen Volumina um eine gemeinsame Mitte wird nicht nur ein spannungsvolles äußeres Erscheinungsbild erzeugt. Auch im Inneren des Gebäudes entstehen faszinierende Raumabfolgen. Das glasgedeckte Atrium bildet dabei das Zentrum. Es erstreckt sich über zehn Geschosse und ist durch zahlreiche Zwischen-ebenen und Stege gegliedert. Den Raumabschluss nach Norden und Süden, jeweils zur Wasserachse, bilden zwei 28,1 mal 25,6 Meter große, gläserne Panoramafenster. Sie bestehen aus jeweils 96 Scheiben und werden von einer hauchdünnen, kaum sicht-baren Seilkonstruktion gehalten, so dass die Fenster aus einer einzigen, riesigen Glas-scheibe zu bestehen scheinen.
Neben der architektonischen Gesamtwirkung des Gebäudes und seinen räumlichen Qualitäten spielt der Umgang mit Material und Konstruktion bei seinen Fassaden eine entscheidende Rolle. Am Beispiel des Sonnenschutzes wird deutlich, wie die Architektur des neuen Campus mit der Produktwelt von ThyssenKrupp vereint wird. Für die Bau-elemente des von den Architekten und den Planungspartnern entwickelten Sonnen-schutzes fanden auf insgesamt 8.000 Quadratmetern Fassadenfläche Edelstahl-produkte des Konzerns Verwendung. ThyssenKrupp als Bauherr hat dabei die Suche nach technisch innovativen Lösungen und das Bestreben, optimale bauliche Standards zu verwirklichen, umfassend und tatkräftig unterstützt. Quelle:www.architonic.com

Material: Edelstahl 1.4404
Dicke: 2 und 2,5 mm
Oberfläche: Microovalen Schliff
Lochung: RV 3/6 Rundlochung in versetzten Reihen